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Am Mittag des 18.02.1940 geht die Gneisenau ankerauf. Der Verband
besteht aus den Schlachtkreuzern Gneisenau und Scharnhorst, dem
schweren Kreuzer Admiral Hipper und den Zerstörern Wilhelm
Heidkamp, Karl Galster, Wolfgang Zenker, dazu vier weiteren, die
sich aber später zu einer eigenen Handelskrieg-Unternehmung
im Kattegatt trennen. Mit 25 kn geht es weiter nach Norden. Abends
muss die Wolfgang Zenker wegen plötzlichen Wassereinbruchs
in einer Abteilung umdrehen. Bei sehr heller Nacht weiter nach Norden
durch die Shetland-Enge. Bei Morgengrauen wird zur Tarnung die englische
Kriegsflagge gesetzt. Vormittags setzen beide Schlachtkreuzer zur
Aufklärung ein Bordflugzeug ein, ohne Ergebnis. Nachmittags
Rückmarsch, da mit feindlichem Geleitzug nicht mehr zu rechnen
ist und Rücksicht auf den Brennstoffbestand der Zerstörer
genommen werden muss. Nachts Alarm, ein U-Boot in Sicht; es taucht
bald und wird von dem Zerstörer Wilhelm Heidkamp mit Wasserbomben
beworfen.
Bei Hellwerden: Aufnahme des Verbandes durch drei weitere Zerstörer;
abends, bei Hochwasser, erfolgt das Einschleusen in Wilhelmshaven.
Da der normale Liegeplatz am Fliegerdeich nicht genügend Wasser
hat, muss in der Schleuse an einen in der anderen Kammer liegenden
Tanker Öl abgegeben werden.
Am 22.02.1940 nimmt ein Kran die achtere Flugzeugschleuder, die
auf der Decke vom Turm Cäsar montiert war, von Bord, desgleichen
den großen Umsetzkran achtern, der zur Bedienung der Schleuder
gehört. Die Gneisenau verholt für einige Tage auf Schillig
Reede zum Flak-Schießen.
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