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Wie die meisten Grossschiffe
im zweitem Weltkrieg, war auch die Scharnhorst mit Flugzeugen zur
Feindaufklärung und Luftüberwachung ausgestattet. Zu diesem
Zweck standen an Bord der Scharnhorst Arado Ar196 Wasserflugzeuge
zur Verfügung. Die Ar 196 zeichnete sich durch ihre Robustheit
und schwere Bewaffnung aus, zudem besass sie hochklappbare Flügel.
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Zum Start für diese gab es zwei druckluftbetätigte Schleudern
von je 14 m Länge. Eine davon war im Mittelschiff auf einen
knapp 8 m hohen Schleuderturm gesetzt und um 360° schwenkbar.
Zwar war von Anfang an ein Hangar vorgesehen, doch wurde dieser
erst im Sommer 1938 eingebaut und verschwand schon gegen Ende 1939
wieder, da er die Erwartungen nicht erfüllte. Geplant war die
Mitnahme von vier Bordflugzeugen, von denen zwei im Hangar und je
eines auf jeder der Schleudern gefahren werden sollte.
Das zweite Katapult war auf Turm Cäsar aufgebaut und nur mit
diesem zu schwenken. Hinter ihm an der Backbordseite war ein außer
Gebrauch an Deck niederlegbarer Umsetzkran installiert. Mit diesem
konnte das Umsetzen des Flugzeuges vom vorderen Katapult (oder umgekehrt)
erfolgen, wobei das Flugzeug von dem Backbord-Flugzeugkran angehoben
und an diesem schwebend vom Umsetzkran übernommen werden mußte.
Weil diese Schleuder das Schwenken des Turmes erschwerte und sie
sich auch sonst eher als hinderlich erwies, ist sie im Februar 1940
von Bord genommen worden.
Technische Daten der Arado 196A-3:
Spannweite: 12,4 m · Länge: 11 m · Höhe:
4,4 m · Gewicht leer/beladen: 2.335 kg/3.300 kg ·
Bewaffnung: 2 x 20 mm MG FF, 1 x 7,92 mm MG, 2 x 7,92 mm MG, 2 x
50 kg Bomben · Motor: 1xBMW 132K 9 Zylinder 960 PS ·
Max. Geschwindigkeit: 320 km/h · Reichweite: 497 nm ·
Besatzung: 2
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