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Im Juni 1989 fand Dr. Robert Ballard, Entdecker des Wracks der
Titanic, das Wrack der Bismarck. Sie liegt in einer Tiefe von 4.790
Metern auf dem Meeresboden.
Obwohl die Bismarck während ihres letzten Gefechts Hunderte
schwere Treffer aus nächster Nähe erhielt, ist das Wrack
noch in einem gutem Zustand. Es fehlen alle schweren Türme,
die beim Sinken wohl abgefallen sind (Sie wurden nur von Ihrem Eigengewicht
gehalten). Ebenso fehlt der Schornstein und zahlreiche Decksaufbauten,
ein Stück vom Heck fehlt ebenso (scheinbar Aufgrund eines Strukturschadens
beim Sinken abgerissen, ausgelöst durch den Torpedotreffer,
der die Ruderanlage beschädigte). Trotzdem sind die Türme
und Geschütze der Mittelartillerie noch alle vorhanden und
fast unbeschädigt, ebenso die Artillerieleitstände. Der
Kommandostand selber ist nach Aussage von Dr. Ballard "zerlöchert
wie ein Schweitzer Käse".
Der Rumpf weist auf keine Implosionen hin, die dardurch entstehen,
wenn ein Schiff sinkt und noch nicht vollständig geflutet ist.
Alle weiteren Fakten zum Wrack der Bismarck sind in Dr. Ballard´s
Buch "Die
Entdeckung der Bismarck" zu finden.
Weiteren Aufschluss über die Schwere der Treffer auf der Bismarck
wird sicherlich die gerade beendete Tauchexpedition (Juni 2001)
zur Bismarck bringen, sowie die vom Fernsehsender Channel 4. Hier
sind Aufnahmen und Filme von den Tauchgängen zur Bismarck zu
finden (http://www.channel4.com/history/microsites/H/hood/).
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