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Die Ar 196 zeichnete sich durch ihre Robustheit und schwere Bewaffnung
aus, zudem besass sie hochklappbare Flügel. An Bord der der
Bismarck wurden zwei dieser Flugzeuge in einem Hangar unter dem
Hauptmast und je ein weiters in den zwei kleinen neben dem Schornstein
liegenden Hangars mitgeführt. Das Katapult für den Start
der Flugzeuge befand sich Mittschiffs und hatte eine Länge
von 32 Metern, welche über die Bordwand hinaus erweitert werden
konnte auf bis zu 48 Metern. Zur Rückkehr auf das Schiff musste
die Ar 196 auf dem Wasser landen und wurde nach erfolgreichem Einsatz
von einem der zu beiden Seiten der Bismarck Mittschiffs angebrachten
12-Tonnen-Kränen an Bord gehoben.
Die Flugzeuge gehörten zur 1. Staffel der Bordfliegergruppe
196 an. Alle Piloten und Techniker gehörten der Luftwaffe an.
Die Flugzeuge trugen die Identifikationsabzeichen T3 + IH, T3 +
AK, T3 + DL und T3 + MK. Drei dieser mitgeführten Arados (T3
+ IH, T3 + AK, und T3 + DL) waren vom Typ A-2 während eins
(T3 + MK) vom Typ A-3 war.
Am Morgen des 27. Mai 1941 wurde an Bord der Bismarck der Versuch
unternommen, mit eben einem dieser Flugzeuge das Kriegstagebuch
in Sicherheit zu bringen. Dieser Versuch schlug jedoch fehl, da
das Katapult beschädigt war.
Technische Daten der Arado 196A-3:
Spannweite: 12,4 m · Länge: 11 m · Höhe:
4,4 m · Gewicht leer/beladen: 2.335 kg/3.300 kg ·
Bewaffnung: 2 x 20 mm MG FF, 1 x 7,92 mm MG, 2 x 7,92 mm MG, 2 x
50 kg Bomben · Motor: 1xBMW 132K 9 Zylinder 960 PS ·
Max. Geschwindigkeit: 320 km/h · Reichweite: 497 nm ·
Besatzung: 2
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