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Der Aufbau der Mannschaft

Die Besatzung der Bismarck sollte standardmässig 2.065 Mann betragen, aufgeteilt in 103 Offiziere und 1.962 weitere Besatzungsmitglieder.

Während der Operation "Rheinübung" war die Anzahl der an Bord eingeschifften Crewmitglieder jedoch höher. So kamen zu der Stammbesatzung zusätzlich etwa 75 Personen des an Bord eingeschifften Flottenstabes und ein Prisenkommando in Höhe von einem weiterer Offizier und 80 Mann hinzu.

Zusätzlich wurden an Bord eine unbekannte Anzahl von Beobachtern, Journalisten und Kameramännern des Propagandaministeriums an Bord genommen, von denen jedoch niemand überlebte.

Die Aufteilung

Die Schiffsbesatzung war unterteilt in 12 Divisionen. Jede Division umfasste 150 - 200 Mann. Jede Divison war in zwei oder mehr Unterdivisionen unterteilt und weiter eingeteilt in Korporalschaften von 10-12 Mann.

Division I

Seemännische Division - Besatzung für die Haupt- und Mittelartillerie

Division II

Seemännische Division - Besatzung für die Haupt- und Mittelartillerie

Division III

Seemännische Division - Besatzung für die Haupt- und Mittelartillerie

Division IV

Seemännische Division - Besatzung für die Haupt- und Mittelartillerie

Division V

Leichte FLAK

Division VI

Schwere FLAK

Division VII

Seefremdes Personal - Kantinenpersonal, Köche, Schneider, Schuster, Friseure, Kapelle etc.

Division VIII

Schadensbekämpfung - Handwerker

Division IX

Navigationspersonal - Steuermänner, Signalpersonal

Division X

technische Division - Ingenieure, Techniker, Maschinenpersonal

Division XI

technische Division - Ingenieure, Techniker, Maschinenpersonal

Division XII

technische Division - Ingenieure, Techniker, Maschinenpersonal

Ab April 1940 kamen die ersten Besatzungsmitglieder an Bord, darunter ein Stamm von 65 Offizieren und weitere Mannschaftsmitglieder, weiteres Personal kam ab Juni 1940 an Bord, darunter der Grossteil der Geschützbedienung. Im Zeitraum bis Anfang 1941 vervollständigte sich die Besatzung der Bismarck. Während dieser Phase war ein Grossteil der Besatzung auf den (Passagier-) Schiffen "Ozeana" und "Adiga" untergebracht. Die letzten Besatzungsmitglieder die an Bord kamen war der Flottenstab kurz vor Beginn der Operation "Rheinübung".