Das Schlachtschiff Gneisenau, oftmals auch als Schlachtkreuzer bezeichnet, war in der ersten Hälfte des 2. Weltkrieges die wohl erfolgreichste Überwassereinheit der Kriegsmarine. Bis 1942 führte sie zusammen mit der Scharnhorst mehrere Atlantikunternehmungen durch und versenkte dabei unter anderem den Flugzeugträger Glorious.
Im Februar 1942 nahm das Schlachtschiff Gneisenau am spektakulären Kanaldurchbruch der deutschen Einheiten Teil. Beim Einlaufen nach Brunsbüttel erhielt Sie einen Minentreffer. Im selben Monat wurde ihr Vorschiff durch eine Fliegerbombe derart beschädigt, dass umfangreiche Reparaturmassnahmen notwendig wurden.
Das Schicksal vom Schlachtschiff Gneisenau endete in Gotenhafen. Hierhin wurde Sie überführt und sollte umfangreichen Reparatur- und Umbaumassnahmen unterzogen werden. Nach dem Verlust der Scharnhorst wurde dieser Plan jedoch aufgegeben. Im März 1945 wurde sie als Blockade in der Hafeneinfahrt von Gotenhafen versenkt.